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OUTER NATION
Release: 2020/11/30 on Ranunkel Records

LAVA BEAM is an international large ensemble playing the compositions by Josephine Nagorsnik. Having to postpone their initial tour in april 2020 due to the corona virus pandemic, they recorded one song remotely, each one in their homes. The outcomes is a powerful song about the unsettling double-standards of the times we live in.

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LAVA BEAM ist Explosion. LAVA BEAM ist Teilchen und Welle. Bestehend aus Gesang, Trompete, Posaune, Alt- und Tenorsax, Bassklarinette, Piano/Synths, E-Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und einem Tonkünstler, beschreitet das Ensemble einen eigenen Weg in der musikalischen Welt, aus dem Jazz kommend finden sich zwischen psychedelischen Räumen und dubbigen Flächen fugenartige Passagen. Ein experimentelles Largeensemble, das akustische Kompositionen mit elektronischen verbindet, sich in alle Richtungen hin ausbreitet und den Zuhörer durchflutet… oder überschwemmt?

LINE UP

Vox - Mia Knop Jacobsen (DK,DE)


Alto-Sax - Sölvi Kolbeinsson (ISL)
Tenor-Sax - Timothée Giddey (CH/BE)


Bassklarinette - Eloi Calame (CH/GE)


Trompete - Jaronas Höhener (CH/AR)

Posaune/Sousa/Komposition - Josephine Nagorsnik (DE,CH/BE)

Gitarre - Cyrill Ferrari (CH/BE)
Keys - Julius Windisch (DE)
Bass - Sidney Werner (DE)

Drums - Baptiste Maier (CH/FR)

Ton - Marvin Winzap (CH/LU)

Zehn Musiker und ein Tontechniker formen die Musik hinter den Kompositionen der in der Schweiz lebenden Komponistin Josephine Nagorsnik. Als ganz neues Projekt, 2020 lanciert, ist die Musik eine Mischung der akustischen Klänge der Instrumente und Live-Electronics, um eine neue Klangwelt zwischen Band, Electronica und Orchester zu schaffen. Das Set besteht aus Stücken für grosses Ensemble, welche die Komponistin während ihres Studiums oder danach geschrieben hat.Der Grossteil dieser Musik wurde noch nie auf einer Bühne vor einem Publikum gespielt. Josephine Nagorsnik stiess an unterschiedlichen Orten auf die einzelnen Musiker der Band: Während ihres Studiums der Jazz-Posaune und -Komposition an der HKB in Bern (CH), an der ZHdK in Zürich (CH) und während ihres Erasmus- Studiums in Berlin (DE) am JiB. Darum ist die Musik gefärbt durch die unterschiedlichen Hintergrunde der einzelnen Musiker, kommend aus Ländern wie der Schweiz, Deutschland, Island, Dänemark und dem Libanon. Endlich traf sie auf die richtigen Leute, um mit ihnen diese Musik zu spielen und konnte sie zusammenführen zu „LAVA BEAM“.Auch die einzelnen musikalischen Charaktere der Bandmitglieder, die sich seit den gemeinsamen Studien natürlich weiterentwickelt haben, spiegeln sich in der Musik wider. Zusammen erzeugen sie einen Klangkosmos zwischen Improvisation und Komposition, lassen Landschaften entstehen und entführen den Zuhörer unter die Meeresoberfläche.

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Die Tour hätte ursprünglich in leicht anderer Besetzung im Frühjahr 2020 stattfinden sollen, doch auf Grund der Reise- und Aufführungseinschränkung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie, wurde die Tour zuerst auf Frühjahr 2021, dann auf 2022 verschoben.


03.03.2022 Zollyphon, Zollikofen

04.03.2022 Oxil, Zofingen
05.03.2022 BeJazz, Bern

TOUR

Im November veröffentlichen sie ihre ersten Single "Outer Nation" auf Ranunkel Records.

Im Jahr 2020 beschlossen wir, nachdem zweimal verschoben wurde, endlich eine Lösung zu finden, etwas zusammen zu schaffen. Die Idee kam auch, ein Lied zusammen aufzunehmen, auch ohne jemals wirklich zusammen im gleichen Raum gespielt zu haben, sassen wir doch alle im Lockdown, jeder bei sich, über halb Europa verteilt. Jeder nahm seine eigene Instrumentenspur bei sich zu Hause auf und ich legte diese übereinander und editierte alles. Das Resultat wurde zusammen mit einem kurzen Video, das ich dazu entwarf und umsetzte im November 2020 veröffentlicht und kann auf den folgenden Plattformen angesehen oder -gehört werden.

RELEASES

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BeJazz Transnational legte den Grundstein

Das BeJazz  in Bern ist ein mir nicht unbekannter Ort. Mein erstes Bigband-Arrangement konnte ich hier konzertant gespielt hören. Mit der Uptown Big Band spielte ich viele Jahre regelmässig Posaune bei den monatlichen Konzerten. An einem Tag im Jahr 2019 sah ich die Ausschreibung über das BeJazz Transnational und wusste plötzlich, wie mein Wunsch, die Stücke, welche ich während meines Studiums an der Hochschule der Künste Bern geschrieben habe, aufführen zu können, in Erfüllung gehen könnte: Der Startschuss könnte durch ein Konzert beim BeJazz Transnational gelegt werden. 2018 hatte ich das Masterstudium an der HKB Composition&Arranging (Jazz) abgeschlossen und mein Bedürfnis war riesig, meine grösser besetzten Stücke gerne aufführen können. Darum hatte ich die fixe Idee ein Dektett zusammenzustellen.

Gerade während meines Erasmus-Austauschsemesters an der Berliner UdK begegneten mir viele Musiker, mit denen ich gern zusammenarbeiten würde, mir aber bisher die Möglichkeiten fehlen, dieses Projekt wirklich in Gang zu bringen. Die Idee einer grossen Besetzung war seit Jahren in meinem Kopf gereift, wie ich dies umsetzen sollte, war mir aber bisher ein Rätsel. Bis ich auf diese Ausschreibung aufmerksam wurde.

Die Entstehung der Musik

Die Musik, die ich geschrieben habe, ist fest im Jazz verankert, sind die allermeisten Kompositionen doch ursprünglich im Rahmen meines Masterstudiums Composition&Arranging in Berlin und Bern entstanden, allerdings suche ich nach für Jazz eher ungewöhnliche Formen, eine grössere Besetzung klingen zu lassen, viel ist ausnotiert, um eine andere, ungewöhnlichere Klanglichkeit zu schaffen. Die Einflüsse reichen von Trip-Hop zu Drum’n’Bass und Dub zu barocken Fugen. Die Passagen öffnen sich und bieten Platz für Soli, Flächen bilden sich durch die Ideen der Musiker, Backgrounds, an etwas erinnernd, aber doch nicht. Ich denke eine Musik geschaffen zu haben, die einerseits zugänglich ist und zugleich eine Subtilität besitzt, die sich vielleicht nicht gleich beim ersten Hören erschliesst. Etwas, das,an der Oberfläche fassbar ist, aber gleichzeitig bei mehrmaligem Hören immer wieder neue Überraschungen bietet.

BACKGROUND

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